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Salzburger Kulturvereinigung

Event 

Title:
Richard Wagner: Tristan und Isolde - Oper in drei Aufzügen
When:
17.11.2012 17.00 h
Where:
Haus für Mozart - Salzburg
Category:
Salzburger Kulturtage

Description

Internationale Gäste und Ensemblemitglieder Chor und Extrachor des Sbg. Landestheaters
Mozarteumorchester Salzburg
Eike Gramss Inszenierung
Leo Hussain Dirigent

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Tickets € 7(Stehplatz)/27/54/63/67/72/77/81
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Eine Produktion des Salzburger Landestheaters in Kooperation mit der Salzburger Kulturvereinigung

‚O sink hernieder, Nacht der Liebe‘ - Richard Wagner greift in seinem Musikdrama ‚Tristan und Isolde‘ nicht nur Motive des Versromans ‚Tristan‘ von Gottfried von Straßburg aus dem 13. Jahrhundert auf, sondern auch Gedankengut der Philosophie Arthur Schopenhauers und Novalis´ ‚Hymnen an die Nacht‘: Tod als ganzheitliche Erfüllung unglücklicher Liebe. Tristan, Ritter Cornwalls, soll König Marke aus dem verfeindeten Irland Isolde zuführen. Bei der Überfahrt vertauscht Isoldes Dienerin Brangäne Gift gegen einen Liebestrank, worauf Tristan und Isolde in blinder Leidenschaft füreinander entbrennen. Im Garten Markes werden die beiden Liebenden ertappt, worauf Tristan von seinem Knappen Kurwenal schwerverletzt zur Burg seiner Väter gebracht wird. Sterbend findet Isolde Tristan und folgt ihm in den Tod.

Äußere und innere Gründe veranlassen Wagner zur Komposition. Zum einen, da sein Freund Karl Ritter ebenfalls den Plan einer Tristan-Dramatisierung fasst und ihn mit der Thematik konfrontiert, zum anderen, da Wagner sich das Gefühl seiner unerfüllten Liebe zur Züricher Kaufmannsgattin Mathilde Wesendonck von der Seele schreiben will. Als er ihr am 18. September 1857 den ersten Akt als Liebesbeweis im engsten Familienkreis vorträgt, führt dies zum Zerwürfnis mit seinem ehemaligen Förderer Otto Wesendonck und Wagner muss Zürich verlassen. Wagner, der auch bei ‚Tristan‘ wie bei all seinen anderen Werken das Libretto selbst schreibt, verzichtet auf zu viele inhaltliche Details der Vorlage und konzentriert die Handlung auf die beiden Hauptfiguren als psychologisches und nach innen gekehrtes Drama. Wagner erklärte in seiner musiktheoretischen Schrift ‚Zukunftsmusik‘ von 1861 bei der Arbeit an Tristan ‚mit der vollsten Freiheit und mit der gänzlichsten Rücksichtslosigkeit gegen jedes theoretische Denken‘ gehandelt und dabei sein ‚System weit überflügelt‘ zu haben. Mit seiner Musik zu ‚Tristan und Isolde‘ gelingen ihm bahnbrechende und richtungweisende Innovationen.

Venue

Map
Veranstaltungsort:
Haus für Mozart
Street:
Hofstallgasse 1
ZIP:
5020
City:
Salzburg
Country:
Country: at

Description

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Wednesday, 23 May 2012
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